Kapitel 18 – Begegnung mit der Vergangenheit
Unheimliche Bilder schossen Vidsyn durch den Kopf. Wie ein nicht enden wollender Alptraum spielte sich vor ihrem geistigen Auge ein Film ab. Eine kleine Stadt, die Pflastersteine waren von Blut durchtränkt, der Gestank des Todes lag in der Luft. Verstümmelte Menschen… Männer, Frauen und auch Kinder lagen auf dem Boden verteilt. Inmitten dieses Blutbades fand sich Vidsyn selbst wieder. Eine dunkle Lederrüstung zierte ihren Körper, in ihrer rechten Hand hielt sie ein seltsames Schwert. Jenes Schwert welches eben noch in Westfall auf dem verdorrten Ackerboden lag. Ihr Herz begann zu rasen. „Was ist das für ein Traum…“, murmelte sie zu sich selbst und sah sich in der kleinen Stadt um. Sie kannte diesen Ort, es war Brill. Das Geräusch einer sich öffnenden Tür ließ Vidsyn erschrecken. Das Gasthaus auf der gegenüberliegenden Straßenseite schien unversehrt zu sein. Nun registrierte Vidsyn ein totes Wesen direkt vor ihren Füßen. Es war eines dieser Dinger, die Vidsyn in Sturmwind angriffen. Ein unbeschreiblicher Ekel wuchs in ihr. Voller Verachtung blickte sie auf das tote Geschöpf herab und merkte nicht, wie sich die Tür des Gasthauses öffnete und ein Soldat sie voller Angst anstarrte. Vidsyn merkte wie sie sämtliche Kontrolle über ihren Körper verlor. Wie in Trance nahm sie den verängstigten Soldaten wahr und schaute ihn mit ihren blutroten Augen an. Sekunden vergingen ohne das sich jemand rührte. Plötzlich ging die Schurkin direkt auf das Gasthaus zu. Ihre Beine bewegten sich wie von Geisterhand. Sie wollte etwas sagen, doch war ihre Kehle wie zugeschnürt. Nun erkannte Vidsyn auch endlich den Soldaten, welcher mittlerweile mit erhobener Waffe vor ihr stand. Es war dieser Raven.
„Verschwinde du Monster!“, brüllte Raven der Schurkin entgegen, doch ging sie unvermindert weiter auf ihn zu. Vidsyn merkte wie sie zu grinsen begann. „Verdammt, was geht hier vor?!“, dachte sie sich und rang verzweifelt nach der Kontrolle über ihren Körper.
Nun stand die Schurkin direkt vor dem zitternden Soldaten. Raven wich einige Schritte zurück und stand nun wortwörtlich mit dem Rücken zur Wand. „Du…“, begann Vidsyn. „Ich habe kein Verlangen dich zu töten.“
„Also gut, mal angenommen Abraxasar hat Recht damit, dass wir gegen untote Drachen kämpfen und diese… Abaddon wie eine neue Seuche über Azeroth her fällt. Was sollen wir dagegen tun?“, sagte Gimply gedankenverloren zu den anderen im Raum anwesenden. Die einzige Antwort war ein kollektives schweigen, Gimply seufzte.
Minuten vergingen als erneut die große Tür auf schwang und Abraxasar hektisch den Raum betrat.
„Meine Freunde, ihr müsst unverzüglich zu einer sehr dringlichen Mission aufbrechen.“, begann er sofort zu reden und ging rasch zu seinen Mitgliedern. „Was ist los?“, fragte Honigblume sichtlich verwirrt. „Seit wenigen Augenblicken spüren wir einen enormen Anstieg der Netherenergien in Westfall, was nur bedeuten kann, das das Erwachen kurz bevor steht.“ – „Erwachen, wer erwacht?“, hakte Gimpy nach. „Scheinbar kam Vidsyn mit Bruchstücken ihrer Vergangenheit in Berührung…“, begann Abraxasar erneut, wurde aber durch eine aufspringende Honigblume unterbrochen. „Sie lebt? Wo ist sie?!“ – „Wie ich bereits sagte, der unbeschreibliche Energieanstieg kommt aus Westfall, also wird sie dort irgendwo sein. Irene und ich werden ein Portal bei der alten Späherkuppe manifestieren. Geht durch das Portal, holt Vidsyn und kommt durch das Portal wieder zurück.“, erklärte Abraxasar hektisch. „Warum auf einmal dieser übereilte Aufbruch?“, hakte Gimply allerdings skeptisch nach. Abraxasar’s Plan kam jetzt viel zu plötzlich, niemand hätte je damit gerechnet, das Vidsyn noch lebt und ausgerechnet in Westfall fest sitzt.
„Der Lauf der Zeit verändert sich momentan von Stunde zu Stunde, es ist für mich gänzlich unmöglich ein Muster darin zu sehen. Mein eigentlicher Plan war, das ihr Vidsyn mit dem Flaggschiff der Allianz von Westfall nach Beutebucht bringt.“ – „Beutebucht ist noch nicht an die Drachen gefallen?“, fragte Jhoro verdutzt nach. Abraxasar seufzte. „Nein, wie durch ein Wunder konnte Beutebucht bislang die Angriffe der Drachen abwehren. Aber das ist nicht der Grund warum Beutebucht mittlerweile so wichtig ist. Kennt ihr den Namen Tirion Fordring?“
„Ich habe lange nach dir gesucht.“, sprach Vidsyn monoton zum verängstigten Raven. Noch immer hatte die Schurkin keinerlei Kontrolle über sich selbst. Ihre eigenen Worte machten ihr Angst. „Was… warum, wer bist du?“, sprach Raven unsicher und richtete sein Schwert auf die unheimliche Schurkin. Wieder begann Vidsyn zu grinsen. Mit ihrem eigenen Schwert schnitt sie sich in ihre Hand. Dunkles Blut tropfte auf den Boden. Ohne zu zögern hielt sie Raven ihre blutende Hand entgegen. Eine seltsame Stille lag in der Luft. „Trink.“, sagte Vidsyn nach einigen Augenblicken der Ruhe. „Ich soll…“, begann Raven und schaute der Schurkin in die leuchtend roten Augen. Er verstand die Welt nicht mehr. Eigentlich hatte er schon mit seinem Leben abgerechnet, doch schien die junge Frau ihn wirklich nicht töten zu wollen. „Ich werde dich nicht noch einmal bitten.“, sprach Vidsyn erneut, diesmal deutlich energischer. „Niemals, nur über meine Leiche!“, entgegnete Raven und ging in Angriffsstellung. „Wie du willst.“
Mit einer fast unmenschlichen Schnelligkeit schoss Vidsyn’s Hand an seinem Schwert vorbei und packte Raven am Hals. Er merkte wie sein Hals zugedrückt wurde, jeder Atemzug wurde zur Qual. Raven ließ sein Schwert fallen und packte Vidsyn’s Arm mit den seinen. Verzweifelt versuchte er den Würgegriff abzuschütten, doch drückte Vidsyn immer weiter zu. Raven röchelte, langsam wurde ihm Schwarz vor Augen. Die Schurkin löste ihren Griff erst als Raven langsam zu Boden glitt. Jegliches Leben wich ihm langsam aus seinem Körper. Vidsyn kniete sich neben Raven und drückte ihre blutende Hand auf Raven’s Mund. Ihr dunkles Blut lief in den leblosen Körper.
Plötzlich, ohne Vorwarnung, wurde Vidsyn aus diesem Alptraum herausgerissen und fand sich in Westfall wieder. Noch immer kniete sie neben dem seltsamen Schwert und noch immer kämpfte Raven mit dem Verlassenen. Vidsyn’s Herz überschlug sich förmlich und ihre Hände zitterten. „Raven…“, murmelte sie zu sich selbst. Seltsame Erinnerungen spuckten durch ihren Kopf. Sie kannte Raven, schon sehr lange. Sie hatte ihn getötet… und wieder aus dem Reich der Toten zurück geholt.
„Fordring gehörte doch einst zur Silbernen Hand, oder?“, meinte Gimply auf Abraxasar’s Frage. „Das ist richtig. Tirion ist ein mächtiger Paladin, vielleicht sogar der mächtigste Azeroth’s. Kurz nach dem Angriff der schwarzen Drachen gründete Tirion den Argentumkreuzzug. Der Kreuzzug ist unsere einzige Chance etwas gegen den Lichkönig zu unternehmen.“, erklärte Abraxasar. „Doch haben wir nun keine Zeit für große Erklärungen. Irene und ich werden nun das Portal nach Westfall materialisieren. Und seid Vorsichtig. Wenn Vidsyn’s Erinnerungen langsam wiederkehren, weiß ich nicht wie sie reagieren wird, wenn sie euch begegnet.“
Irene zog eine hell-leuchtende Glyphe aus ihrer weißen Robe und hielt sie hoch in die Luft. Abraxasar sprach unverständliche Worte und auch Irene begann in einer Sprache zu sprechen, die keiner der Anwesenden bekannt war. Kurze Zeit später tauchte eine helle Kugel vor Irene auf. Gimply spürte eine große Energie von dieser Kugel ausgehen. Einige Sekunden später entstand durch die leuchtende Kugel tatsächlich ein Portal. Die andere Seite der Portals zeigte deutlich den mittlerweile zerstörten Turm der Späherkuppe.
„Beeilt euch und bringt Vidsyn sicher zurück. Gimply, ihr solltet in der Lage sein die enormen Energien in Westfall wahr zu nehmen. Folgt diesen Energien, dann findet ihr auch bald unsere Vidsyn. Das Licht sei mit euch.“, sagte Abraxasar ein wenig erschöpft und ließ sich auf einen Stuhl sinken. „Nur keine Sorge, wir werden Vidsyn sicher zurück bringen.“, meinte Gimply siegessicher und ging als erstes durch das Portal. Saba, Jhoro und Boomy folgten ihm zugleich, nur Honigblume zögerte. „Ihr dürft gerne hier bleiben, Honigblume. Ich bin mir bewusst, das es eine große Belastung für euch sein könnte Vidsyn wieder zu sehen.“, sprach Abraxasar als er in das kalte Gesicht der Priesterin sah. „Nein, ich werde gehen. Verlasst euch auf uns, Abraxasar.“, sagte die Priesterin und ging ebenfalls durch das Portal.
Langsam beruhigte sich Vidsyn wieder. Die Flut der Erinnerungen ließ langsam aber sicher nach. Dieses verdammte Schwert war Schuld daran. Ein lauter Schmerzensschrei ließ Vidsyn hoch schrecken. Mit entsetzen musste die Schurkin mit ansehen, wie der Verlassene einen Dolch in Raven’s Bein bohrte. „Raven… ich muss…“, stotterte die Schurkin leise. Geistesabwesend griff sie nach dem auf dem Boden liegenden Schwert. Ihr Körper, ihr Geist, einfach alles schien sich in diesem Augenblick zu verändern. Ein leerer, ja ein fast schon toter Blick fixierte den Verlassenen. Vidsyn durchdrang das gleiche Gefühl als sie die Abaddon in Sturmwind abschlachtete. Langsam stand sie auf, mit ihrem Schwert in der Hand.
„Du verrottetes Stück Dreck…“, murmelte Raven dem Verlassenen entgegen. Sein eigener Dolch durchbohrte sein rechtes Bein, ein Umstand den Raven zutiefst verabscheute. „Du hättest damals einfach mit uns allen sterben sollen, Sergeant.“, sprach der Untote und schaute den auf den Boden knienden Raven verachtend an. „Was redest du da?“ – „Kannst du dich nicht erinnern? Silberwald, Lohenscheit, die Abaddon…“, sagte der Verlassene fast schon traurig. Raven traute seinen Ohren nicht. Dieser Verlassene war in Lohenscheit als die Abaddon seine Einheit ausgelöscht haben. „Die Abaddon haben uns abgeschlachtet und du… unser eigener Sergeant… bist geflüchtet. Du hast uns alleine zum Sterben zurück gelassen! Du bist Schuld das wir nun in der Hölle verrotten!“, brüllte der Verlassene. Unweigerlich musste Raven an ein Wort des Verlassenen denken. „Wir?“, hakte Raven ein wenig unsicher nach. „Sieh dich um.“, meinte der Untote beiläufig. Aus allen Richtungen kamen Verlassene näher. Einige trugen sogar noch ihre alte Rüstung. Das Wappen Lordaerons, eine halbe Ewigkeit sah Raven dieses Zeichen nicht mehr.
„Vidsyn, nein!“, brüllte Raven plötzlich. Der Verlassene vor Raven wollte gerade ein Wort sagen, als sein Oberkörper vom Rest des Körpers rutschte. Das restliche Leben erlosch in dem Verlassenen, nun war er erlöst. Vidsyn stand direkt hinter dem toten Verlassenen, an ihrem Schwert triefte fast schon schwarzes Blut gen Boden. „Steh auf.“, sagte sie kalt zu Raven. Auch wenn sein Bein unvorstellbar schmerzte, tat er was Vidsyn sagte. Er kniff ein Auge zu und versuchte den Schmerz zu unterdrücken. Vidsyn ging zu Raven und zog mit einem brutalen Ruck den Dolch aus seinem Bein. „Du hast nachgelassen.“, meinte Vidsyn und hielt Raven seinen Dolch unter die Nase. Mit schmerzverzerrtem Gesicht nahm er seinen Dolch wieder an sich.
Wutentbrannt kamen die restlichen Verlassenen immer näher. Vidsyn sah sich um, sie konnte ein halbes Dutzend der Verlassenen sehen. „Sch… Schön das du wieder da bist.“, sagte Raven. Vidsyn antwortete nicht, allerdings sprach ihr Gesicht Bände. Sie hob ihr Schwert und schloss die Augen. „Es nähert sich jemand. Vier. Nicht untot.“, sprach Vidsyn monoton. Raven hob eine Augenbraue und dachte nach. Wer um alles in der Welt würde mitten in der Nacht mitten durch Westfall laufen. „Sollten wir uns nicht erst um die Verlassenen kümmern?“, fragte Raven fast schon demütig. „Ja, du hast Recht.“
Gimply führte die kleine Gruppe unsicher durch Westfall. Selbst Westfall pulsierte einst vor Leben, doch nun gab es nichts mehr, was auf Leben hindeuten könnte. „Die Energie wird stärker, sie scheint von dem Hof dort hinten zu kommen.“, meinte Gimply und deutete auf ein kleines Gebäude am Rande von Westfall. „Dann beeilt euch ein bisschen, hier sind Fußspuren von Untoten.“, sagte Jhoro und schaute Gimply an. „Auch das noch. Schnell jetzt!“
Die kleine Gruppe nahm die Beine in die Hand und rannte in Richtung des kleinen Hofes.
Rasch kamen sie dem Hof näher, doch einige Meter davor bremste Jhoro abrupt die Gruppe. „Ein Verlassener!“, brüllte er zum Rest. Und tatsächlich, kurz darauf taumelte ein Verlassener um die Hauswand und schaute der Allianz direkt in die Augen. Doch war in seinem Gesicht weder Kampfeslust noch Abscheu zu sehen, nur die pure Angst. Es schien als wollte der Untote gerade den Mund zum Sprechen öffnen, als ein Schwert seinen Kopf vom Rumpf trennte. Der leblose Körper sackte in sich zusammen und gab der Gruppe den Blick auf Vidsyn frei. Ein bizarrer Anblick, wie die Schurkin in ihrem mittlerweile blutigen Nachthemd, einem Schwert in der Hand und ihrem langen Haar ohne Regung da stand. „Vidsyn!“, brüllte Honigblume und lief auf die Schurkin zu. Vidsyn hob ihr Schwert und richtete es direkt auf die Priesterin. Honigblume blieb auf der Stelle stehen und schaute Vidsyn entsetzt in die Augen. Niemand wagte es etwas zu sagen. Vidsyn’s kalte Augen fixierten die Priesterin. Nach einigen Sekunden der Stille humpelte Raven um die Ecke des Hauses und atmete tief durch. „Du hast nichts verlernt. Diese Verlassenen könnten mir fast Leid tun… wer ist das?“, meinte Raven verdutzt als er Honigblume und die anderen sah.
„Ich weiß es nicht, aber sie kennen meinen Namen.“, erklärte Vidsyn ohne eine Miene zu verziehen. Gimply und den anderen viel förmlich der Mund offen. „W-was meinst du damit? Kannst du dich nicht an uns erinnern?“, platzte es aus der Priesterin heraus. Vidsyn richtete noch immer ihr Schwert auf die Priesterin. „Nein.“, gab sie kurz gebunden zurück.
„Wir müssen hier jetzt weg. Vidsyn, du musst uns begleiten.“, sagte Gimply unsicher.
„Ich wüsste nicht warum. Eigentlich sollte ich euch auf der Stelle töten.“, gab Vidsyn zurück. Raven seufzte unüberhörbar.
„Vidsyn, du kannst diesen Leuten vertrauen. Sie haben mich geschickt um dich zu retten. Ihrem Anführer liegt sehr viel an deinem Leben.“, erklärte Raven um die Situation ein wenig zu entspannen. „Anführer?“, fragte Vidsyn nach.
„Ja, der Anführer der Dreizehn Siegel. Momentan bereiten sie zusammen mit dem Argentumkreuzzug einen Angriff auf die schwarzen Drachen vor. Dein Vater hat diesem Land den Krieg erklärt.“, fügte Raven hinzu und stellte sich neben Vidsyn. „Mein… Vater…“, murmelte Vidsyn. Langsam senkte die Schurkin ihr Schwert, was Honigblume ein erleichterndes Seufzen entlockte.
Langsam machte sich die Gruppe wieder auf den Weg zurück zum Portal. Vidsyn hatte beschlossen, sich über die näheren Umstände von diesem Abraxasar aufklären zu lassen, doch verfolgte sie bereits ihre eigenen Pläne. „Priesterin, könntet ihr etwas gegen die Beinwunde machen?“, fragte Raven nach wenigen Metern Honigblume. „Eh… was? Oh, ja, natürlich.“, meinte Honigblume geistesabwesend. Leise sprach sie einen heilenden Zauber, welcher sich wie eine Bandage um das verletzte Bein von Raven lag. „Danke.“, meinte Raven und streckte sich herzhaft. Langsam bekam er wieder gute Laune. Bis auf den Zwischenfall mit den Verlassenen verlief alles nach Plan. Eigentlich sollte er Vidsyn nach Beutebucht bringen, doch wusste er, dass Abraxasar so reagieren würde, wenn Vidsyn erst wieder vollständig erwacht ist. Seine Menschenkenntnis ließ ihn also doch nicht im Stich.
„Dort ist das Portal.“, sagte Gimply nach einigen Minuten und deutete auf das Portal in der Späherkuppe. Ohne weiter zu zögern ging Vidsyn auf das Portal zu und betrat auf der anderen Seite einen riesigen Raum. Raven und die anderen folgten ihr schnell. Abraxasar erwartete bereits voller Erleichterung seine treuen Mitglieder. Doch wurde seine Erleichterung schnell zunichte gemacht, als er in das blasse Gesicht Vidsyn’s sah.
„Willkommen zurück… Königin der Klingen.“
